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7 kl., aber hoffentl. hilfr. Anm. zu Abk.

Ein Text, in dem Abk. (ggf. z. T. mehrfach) vorkommen — v. a. (u. insbes.), wenn sich „u. v. a. m.“ u. ä.  Begriffe evtl. extrem häufen —, ist i. d. R. zieml. schwer zu lesen bzw. u. U. kaum zu verstehen.

Ähnliches gilt allerdings umgekehrt für alle beziehungsweise viele Sätze, in denen gegebenenfalls gängige Abkürzungen — oder unter Umständen auch eingeführte beziehungsweise eher technische Wendungen, Ordnungszahlen und vieles andere mehr — in der Regel oder eventuell sogar durchgehend und konsequent ausgeschrieben werden.

Wo also liegt das richtige Maß zwischen Abkürzen und Ausschreiben?

Nachfolgend meine Sicht der Dinge anhand von häufig in Texten anzutreffenden (Nicht-)Abkürzungen samt konkreter Vorschläge, wie es besser ginge:

1.  Ausschreiben vs. Abkürzen: gezielt differenzieren

2.  Wörter, die ich abgekürzt besser finde: insbesondere eher technisch gemeinte

3.  Unglückliche Verwendung von Abkürzungen

4.  Segensreiche Arbeits-Abkürzungen: schlanker und schneller erfassbar

5.  Zahlen: ausgeschrieben vs. als Ziffern

6.  Abkzgs.-Kuriositäten

7.  Exkurs: Gibt’s leider (so) nicht im Deutschen — aber in anderen Sprachen